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Wenn ich heute an diesen schönen Tag denke, bekomme ich direkt wieder Bauchkribbeln. Diese Herzlichkeit war einfach nicht zu übertreffen.

Vor jeder Hochzeit bin ich aufgeregt… klappt alles, mag mich die Familie, sind alle lieb, was erwartet mich… Unzählige offene Fragen im Kopf…

Als mir Jana´s Mama die Tür geöffnet hat, mich so herzlich umarmt hat: „Hallo Sarah, komm rein, fühl dich wie zu Hause, nimm erstmal Platz und frühstücke mit uns“. Die Aufregung war verflogen. Ich wusste sofort es wird ein atemberaubender Tag. Sofort.

Nachdem kleinen leckeren Frühstück startete das Styling der hübschen Jana. Keiner guckte auf die Uhr, alle waren entspannt und glücklich, keine Hektig, kein Stress! Ich bin auf Dauer im Dreieck gesprungen. Das Kleid, die Schuhe, die Mädels, die Wärme, die Vertrautheit… DANKbar.

Zwischendurch bin ich kurz zu Tobi gedüst, der sich zu Hause fertig machte. Zwei Strassen weiter. Tobi, der Bruder, der Trauzeuge sowie die hübsche Frieda warteten bereits auf mich. Auch hier war die Stimmung total entspannt, ich habe mich gefühlt wie bei Freunden. Nach einem kleinen Schluck Jägermeister haben die Jungs noch Fifa gezockt, denn bis zur Trauung waren noch zwei Stunden Zeit.

Zurück bei Jana, ist sie nun In Ihr Kleid gehüpft. Den Blick von Janas Eltern werde ich nie vergessen. Sie sah so süß aus. Perfekt.

Ich machte mich auf zum wunderschönen Hof Wietfeldt in Celle. Mitten im Wald gelegen. Die Inhaber sind ebenfalls so herzlich, alles wird mit Liebe gemacht. ALLES. Eine absolute Empfehlung an alle zukünftigen Brautpaare. So liebevoll.

Die freie Trauung mit der lieben Sarah Frohberg fand hinten am Teich im Garten statt. Die Frösche im Teich höre ich heute noch quaken. Was eine schöne Atmosphäre. Die letzten Stuhlkissen wurden mit der Schubkarre gebracht und die letzten Blumen am Bogen befestigt. Die ersten Gäste kamen an… und fünf Minuten später wurde Jana von Ihrem Vater zu einem emotionalen Gitarrenstück zu Ihrem Tobi gebracht. Hach… Gänsehaut lügt nicht.

Die Traurednerin Sarah habe ich schon auf einigen Hochzeiten erlebt. So persönlich, fröhlich, nie langweilig und liebevoll hällt sie Ihre Traureden. Da haben so einige Freunde der beiden weinen müssen. Und natürlich auch ich. Ich musste mich wirklich oft zusammen reissen, und Janas Mama durfte ich nicht angucken, denn dann hätte ich sofort wieder weinen müssen. Dankbar an diesem schönen Tag dabei gewesen zu sein. Frieda hat die halbe Trauung verschlafen, und musste zum Ringe bringen geweckt werden…

Nach der Trauung wurden die zwei von herzen von allen umarmt. Bei perfektem Wetter fand der Empfang mit leckeren Kleinigkeiten und Lillet natürlich draussen statt. Wir haben zwischendurch die Bilder zu zweit und mit den Familien und Freunden gemacht. Der Hof bietet so unendlich viele Möglichkeiten.

Nach emotionalen Reden, einem unfassbar leckeren Essen, welches übrigens vom Hof selbst zubereitet wird, gab es die so schöne leckere Hochzeitstorte. Ich habe mir auch ein Stück geklaut… Oder waren es zwei?? Kurz vor Sonnenuntergang sind wir drei nochmal für fünf Minuten verschwunden um Bilder bei Abendsonne zu machen. Liebe zukünftigen Brautpaare. Nehmt euch diese Zeit.

Nach dem Eröffnungstanz im Seifenblasenmeer habe ich noch eine Stunde mit getanzt und gelacht und mich dann auf den Heimweg gemacht. Ich war der glücklichste Mensch auf der Autobahn. Auch wenn ich auf dem Heimweg eine Stunde in einer Vollsperrung verbracht habe, habe ich nur gelacht. Bei lauter Musik und diesen Erinnerungen des Tages im Kopf, war das auch nicht anders möglich. Alle anderen haben sich über den Stau geärgert, nur ich nicht. Ich war glücklich. ECHTglücklich.

DANKE an euch zwei, an eure Eltern, Geschwister und Freunde. Ihr habt es mir so einfach gemacht, diesen Tag für euch festzuhalten. Hab euch ins Herz geschlossen. Sehr. Und ich hoffe, dass wir uns irgendwann nochmal wieder sehen.

Hier kommen die Erinnerungen. Einer dieser Tage im August. Und ganz zum Schluss findet Ihr noch den bewegenden Film aus der Filmwerkstatt. Zum Glück hat Jana sich noch vier Tage vor der Hochzeit dafür entschieden. Wie schade wäre es gewesen, diesen nicht zu haben…Und was ein Riesenglück, dass ich diesen hier zeigen darf.

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Und hier kommt der bewegende Film aus der Filmwerkstatt.

Hach… du schönes SPO. Vor ungefähr acht Jahren habe ich mich in dich verliebt. Und seitdem ist kein Jahr vergangen, wo wir uns nicht mindestens dreimal im Jahr gesehen haben.

Umso glücklicher bin ich, dass mich Brautpaare immer mit in den Koffer packen wenn sie in meiner zweiten Heimat JA sagen. So auch bei Kathleen & Johannes. Ich bin im Dreieck gesprungen als die Anfrage per mail kam. Die zwei + Kugelbauch haben sich im schönen SPO “JA“ gesagt. Und nur ich durfte dabei sein.

Ich zeige euch heute nur einen kleinen Einblick in die Erinnerungen von diesem schönen Tag. Es gibt noch so unendlich viele schöne Momente, die aber nicht raus in die Welt dürfen. Die Erinnerungen sind in erster Linie immer für das Brautpaar, und zwar nur für das Brautpaar… nicht für mich, nicht für meinen Blog, nicht für Instagram. Ich bin um jedes Bild glücklich welches in mein Tagebuch darf, aber natürlich respektiere ich es, wenn zu persönliche Momente nicht raus in die Welt dürfen. Deshalb gibt es heute nur einen klitzekleinen Einblick in diesen schönen Tag.

Gestartet hat der Tag im November in der wunderschönen Riviera Maison Suite des Beach Motels. Die beiden haben sich dort für Ihren Tag fertig gemacht. Diese Aufregung in der Luft und der Blick ausm Fenster zum kilometerlangen Sandstrand, die Mögen die am Fenster vorbei geflogen sind… Schöner gehts nicht.

Da die Suite über zwei Etagen geht, konnte Kathleen oben warten, während sich zum Schluss Johannes fertig gemacht hat. Wie neugierig die beiden aufeinander waren! Mir haben die ganze Zeit schon vor Aufregung und Kribbeln im Bauch die Knie gezittert, aber als Johannes dann noch den Liebesbrief von Kathleen gelesen hat, konnte ich auch meine Freundentränen nicht mehr zurück halten. Liebe Brautpaare, so ein Brief am Hochzeitsmorgen ist so unendlich schön. Schreibt doch auch ein paar Zeilen, es ist einfach so emotional.

Mit geschlossenen Augen haben sich die beiden dann hänchenhaltend um die Ecke gestellt… 3,2,1…. und dann war der Moment da. Die beiden haben sich zum ersten mal gesehen. Was für ein Moment. Ich habe die zwei dann noch einen Moment alleine gelassen bevor es dann zur standesamtlichen Trauung ging.

Abfahrt zum Museum Eidersteht. Ein kleiner niedlicher Raum mit Friesenfliesen an der Wand und einem so schönen Flair. Ein schöner Ort zum JA sagen… Die Standesbeamtin hat eine so schöne Rede gehalten. Emotional, ehrlich, fröhlich… ich musste schon wieder weinen. Manchmal denke ich, ich bin zu emotional für diesen Beruf. Aber da ich einfach so unendlich viel Gefühl in die Erinnerungen packe, und einfach so unendlich stolz und glücklich bin, bei solchen Momenten dabei zu sein, darf man auch mal weinen.

Und dieser eine Satz der Standesbeamtin… den werde ich nie vergessen. „Dass sie gemeinsam durch EBBE und FLUT gehen, sich gemeinsam im Sturm zur Seite stehen, und Ihre Ehe den GEZEITEN stand hällt.“

Nach der Trauung sind wir uns alle in die Arme gefallen und haben draussen auf die zwei angestossen. Zu dritt sind wir dann an den kilometerlangen Strand gefahren. Egal ob Sommer, Frühling, Herbst oder Winter. An diesem Anblick kann ich mich nicht satt sehen. Und umso schöner, wenn man ein verliebtes Paar vor sich hat. Eine Stunde sind wir einfach am Strand spaziert und haben wunderbare Erinnerungen festgehalten. Es war stürmisch, grau und bitterkalt. Aber ganz zum Schluss hat sich auch nochmal die Sonne blicken lassen.

Nachmittags haben wir dann noch einen heissen Kakao zusammen getrunken. Danach habe ich mich von den beiden verabschiedet. Abschiede fallen mir immer so schwer. Man ist an so vielen schönen Momenten dabei, telefoniert vor der Hochzeit, schreibt sich täglich.. und dann sagt man einfach Tschüss. Zum Glück sehe ich die beiden bald wieder. Denn sie kommen mich zu Hause mit ihrer kleinen Maus besuchen.

Liebe Kathleen, lieber Johannes. Vielen Dank von Herzen für euer Vertrauen und die schöne Zeit. Die lieben Nachrichten. Und eure Umarmungen. Eure Sarah

Noch ein letzter Tip, für alle die mit dem Gedanken spielen in SPO zu heiraten. Ihr könnt zwischen zwei Standesämtern wählen. Dem Museum Eiderstedt oder der Strandhütte direkt am Meer. Beide Orte haben Ihren Charme. Und für die Übernachtung kann ich euch das Beach Motel ans Herz legen. Urlaub wie bei Freunden. Eben eine zweite Heimat. Meine zweite Heimat. Im Beach Motel könnt Ihr auch feiern. Schreibt die lieben dort einfach mal an. Und wenn Ihr eine Fotografin braucht… Hier bin ich.

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Was war 2018 für ein ECHTglückliches Jahr. Danke für all die schönen Geschichten die ich begleiten und erleben durfte. Hier ein DANKE Film von meinen persönlichen sowie ECHTglücklichen Momenten aus der Filmwerkstatt. Film ab.

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